Manche Medikamente können die Nierentubuli schädigen, andere können Kristalle bilden oder die normale Nierenfunktion anderweitig beeinträchtigen.
Das tatsächliche Risiko hängt vom jeweiligen Medikament, der Dosis, der Darreichungsform, der Nierenfunktion, dem Hydratationsstatus und anderen eingenommenen Medikamenten ab.
Bestimmte Krebs- und Immuntherapeutika
Moderne Krebstherapien haben die Behandlungsergebnisse für viele Patienten deutlich verbessert, einige können jedoch die Nieren schädigen.
Beispiele hierfür sind bestimmte Chemotherapeutika, zielgerichtete Therapien und Immun-Checkpoint-Inhibitoren.
Die Mechanismen sind sehr vielfältig – von direkter tubulärer Schädigung bis hin zu immunvermittelter akuter interstitieller Nephritis.
Da bei Krebsbehandlungsentscheidungen Nutzen und Risiken sorgfältig abgewogen werden müssen, sollten Nierennebenwirkungen stets vom onkologischen und medizinischen Team betreut






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