Eine natürliche Behandlungsmethode für Sehnenentzündungen

Viele Menschen leiden an Sehnenentzündungen in verschiedenen Körperregionen. Betroffen sein können beispielsweise Ellbogen, Ferse, Schulter oder sogar Handgelenk. Viele Betroffene spüren jedoch nur die Schmerzen, ohne die Ursache und die richtige Behandlung zu kennen. Sehnenentzündungen können durch Verletzungen entstehen, was häufig bei Sportlern vorkommt. Auch eine Überlastung wenig elastischer Sehnen kann eine Sehnenentzündung verursachen. Deshalb möchten wir Ihnen einige Behandlungsmethoden vorstellen, die Sehnenentzündungen effektiv und natürlich behandeln können!

Wie erkenne ich eine Sehnenentzündung?

Das Hauptsymptom sind natürlich Schmerzen. Diese treten entlang der gesamten Sehne auf, oft in der Nähe eines Gelenks. Die Schmerzen können kommen und gehen und verschlimmern sich häufig bei körperlicher Anstrengung.

Die Behandlung besteht meist in der Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten. Oftmals bessert sich der Zustand des Patienten jedoch nicht sofort. Daher möchten wir Ihnen einige natürliche Heilmittel mit entzündungshemmender Wirkung und ohne Nebenwirkungen vorstellen!

Ausreichende Ernährung bei Sehnenentzündungen

Bestimmte Nährstoffe sind für die natürliche Behandlung von Sehnenentzündungen unerlässlich. Sie können über die Nahrung, aber auch durch natürliche Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

Vitamin C: Sie können Vitamin-C-reiche Lebensmittel verzehren (Zitrusfrüchte, Kiwi, Himbeeren, Erdbeeren, Papaya usw.). Alternativ können Sie Vitamin C auch als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Es kann außerdem hilfreich sein, etwas Zitronensaft in Ihre Mahlzeiten zu geben oder ihn als Würzmittel über Ihre Salate zu träufeln.

Magnesium: Es unterstützt den Aufbau von Kollagen, einem wichtigen Baustein für Skelett, Sehnen und Knorpel. Magnesium kann über die Nahrung (Kakao, grünes Gemüse, Bananen, Trockenfrüchte und Samen) oder als Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesiumcitrat oder Magnesiumchlorid aufgenommen werden (letzteres sollte bei Sodbrennen vermieden werden).

Vitamin E: Vitamin E ist ein Antioxidans, das das Körpergewebe vor Schäden durch freie Radikale schützt. Es kommt in Blattgemüse (Spinat, Brokkoli), Samen, Weizenkeimen, Bierhefe und Eigelb vor.

Bioflavonoide: Vitamin P bzw. Bioflavonoide wirken als Antioxidantien. Sie unterstützen Vitamin C bei der Aufrechterhaltung des Kollagenspiegels. Sie sind in Zitrusfrüchten enthalten, insbesondere in deren Schale. Daher empfehlen wir, Bio-Orangen- und Zitronenschalen für Salate, Desserts oder Smoothies zu verwenden. Bioflavonoide finden sich auch in Trauben, Kirschen, Aprikosen, Hagebutten, Papaya, Paprika und Buchweizen.

Kräuterkompressen

Wir können Kräuterkompressen herstellen. Diese Hausmittel können die Symptome einer Sehnenentzündung lindern. Wir verwenden dazu folgende Pflanzen:

Beinwell (Symphitum officinale): Der Name dieser Pflanze verweist auf die Wundheilung. Tatsächlich hat sie eine sehr positive Wirkung bei Prellungen und Knochenbrüchen. Sie fördert die Geweberegeneration. Andererseits sollte es immer nur äußerlich angewendet werden; die innerliche Anwendung ist nämlich giftig.

Kurkuma (Curcuma longa): Es besitzt wichtige antioxidative, entzündungshemmende und krebshemmende Eigenschaften. Es kann auch zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Arnika (Arnica montana): Dies ist eines der bekanntesten natürlichen entzündungshemmenden Mittel.

Am besten verwendet man diese Pflanzen frisch. Dazu werden sie in einem Mörser zerstoßen und anschließend direkt auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen. Dabei wird ein Tuch darübergelegt, ohne Druck auszuüben.

Sind die Pflanzen getrocknet, sollten sie in etwas Wasser gekocht und anschließend auf die Haut aufgetragen werden. Auch hier wird der Sud mit einem Tuch abgedeckt.

Unter diesen Pflanzen sticht eine besonders hervor: Arnika. Sie ist zweifellos die bekannteste unter Sportlern und Menschen mit Entzündungskrankheiten. Aufgrund ihrer starken entzündungshemmenden Wirkung findet sie breite Anwendung in der Naturheilkunde und Homöopathie. Diese Pflanze ist als Creme, Tinktur, Granulat usw. erhältlich.

Bei homöopathischer Anwendung empfiehlt sich Arnica montana 9CH. Dreimal täglich drei Granulatkörner unter die Zunge geben. Die Einnahme sollte zeitlich getrennt von Mahlzeiten, Getränken und stark minzigen Aromen (Kaugummi, Zahnpasta usw.) erfolgen.

Heidekompressen

sind ein altbewährtes Heilmittel, das Schmerzen bei Entzündungen lindert. Man kann grüne oder rote Tonerde verwenden. Diese mit warmem Wasser zu einer cremigen Paste verrühren. Alternativ kann man auch einen Aufguss einer der oben genannten Heilpflanzen verwenden.

Die Kompresse sollte mindestens 20 Minuten einwirken. Anschließend gründlich mit warmem Wasser abspülen. Diese Tonkompressen sollten ein- bis zweimal wöchentlich angewendet werden.

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